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Fliesen auf Holz – Anleitung: So geht's!

Unser Ratgeber "Fliesen auf Holz" verrät Ihnen, wie Sie beim Verlegen von Fliesen auf Holzböden vorgehen müssen. Sie erhalten hier eine Anleitung zum Vorgehen "in 7 Schritten" und hilfreiche Tipps und Tricks vom Profi um kostspielige Fehler zu vermeiden. Alle notwendigen Materialien für Ihr Vorhaben können Sie außerdem bei uns im Shop bestellen und werden direkt aus dem Ratgeber verlinkt, um Ihnen den Einkauf noch einfacher zu gestalten.

Bislang gehen viele Hausbesitzer davon aus, dass Fliesen nur auf Estrich oder alten Kacheln verlegt werden können. Dabei besteht durchaus die Möglichkeit, Fliesen auf Holzdielen und Holzspanplatten zu verkleben. Wie Sie beim Verlegen von Fliesen auf Holz vorgehen können, worauf es bei den Arbeiten zu achten gilt und viele weitere wichtige Aspekte erläutern wir Ihnen in diesem Ratgeber.

Gefahr von Fliesenbruch reduzieren

Während Holz arbeitet, behalten Fliesen ihre Konsistenz. Deshalb kann es beim Verlegen von Fliesen auf Holzböden zu Fugenrissen oder Brüchen einzelner Fliesen kommen. Diese Gefahr können Sie reduzieren, wenn

  • Sie eine elastische Trittschalldämmung (beispielsweise Estrichdämmplatten aus Steinwolle)

befestigen,

  • Auf geeigneten Fugenmörtel und Kleber achten (beide sollten als flexibel gekennzeichnet sein),
  • Sie sich für hochwertige Bodenfliesen entscheiden.

Die Trittschalldämmung sollte in etwa eine Stärke von 22 bis 25 mm aufweisen. Verwenden Sie einen

elastischen Kleber (Flex-Kleber), der die Bewegungen des Holzuntergrundes ausgleicht. Dies ist durch eine Kunststoffvergütung des mineralischen Klebers erreichbar, welcher wie ein Armierungsnetz im Mörtel wirkt.

Fliesen auf Holzspanplatte verkleben

Möchten Sie Fliesen auf einer Holzspanplatte kleben, ist es in der Regel nicht notwendig, einen Voranstrich aufzutragen.

Zu Beginn ist es sinnvoll, erst einmal sämtliche Fliesen im Raum auszulegen. Achten Sie darauf, dass keine ungewollten Muster entstehen, zum Beispiel wenn Sie eventuell Fliesen aus zwei verschiedenen Packungen verwenden. Danach zeichnen Sie die erste Lage mit einem Bleistift an und markieren diese zudem mit einem Klebeband.

  • Schritt 1: Setzen Sie nun den Fliesenkleber an und achten darauf, dass das Wasser dabei ständig in Bewegung ist. Dies verhindert eine Klumpenbildung. Die die daran anschließende sogenannte Sumpfzeit (Ruhezeit) der Masse ist der Umverpackung zu entnehmen. Vor dem Auftragen sollte die Masse noch einmal kurz durchgerührt werden.
  • Schritt 2: Ist der gewählte Fliesenkleber fließfähig, kann er direkt auf den Untergrund gegossen werden. Ansonsten streichen Sie ihn abschnittsweise auf die Holzspanplatten auf.
  • Schritt 3: Im nächsten Schritt wird das Kleberbett mit einer Zahnspachtel gleichmäßig durchgekämmt. Die so entstehenden Längsrillen dürfen nicht verlaufen – ist dies der Fall, wurde der Kleber zu flüssig angerührt. Das angebrachte Klebeband kann nun entfernt werden. Die so entstehende scharfe Linie stellt nun die Grenze für die erste Fliesenreihe dar.
  • Schritt 4: Haben Sie die erste Fliesenreihe entlang der früheren Kleberkante befestigt, können Sie mit dem Verlegen der nächsten Reihe beginnen. Schieben Sie die Fliesen dabei etwas von der Seite ins Fliesenbett, um zu verhindern, dass der Kleber in die Fugen gelangt. Zudem erreichen Sie so auch ine vollständige Benetzung der Fliesenrückseite und verhindern dadurch eine Hohlraumbildung, die später wiederum einen Bruch der Fliese zur Folge haben könnte.
  • Schritt 5: Um einen gleichmäßigen Fugenabstand zu erhalten, sollten Sie Fliesenkreuze setzen, die Sie nach dem Austrocknen des Klebers wieder entfernen können.
  • Schritt 6: Ist der Untergrund getrocknet, verlegen Sie die zurechtgeschnittenen Fliesenstücke, um so einen bündigen Abschluss an den Wänden zu erreichen.
  • Schritt 7: Im Anschluss an das Verlegen der Fliesen müssen Sie diese nun noch verfugen. Hier gehen Sie genauso vor wie beim Verlegen von Fliesen auf Fliesen oder auf Estrich.

Darauf sollten Sie unbedingt achten – Profi-Tipps

Fliesen auf Holz

Bringen Sie den Kleber abschnittsweise auf. Ist dieser bereits angetrocknet, muss dieses Stück wieder entfernt werden, da sonst keine optimale Haftung der Fliesen gewährleistet ist.

Die entlang der Wände vorhandenen Anschlussfugen müssen ebenfalls verfüllt werden, allerdings nicht mit Mörtel oder Kleber. Die Abdichtung wird hier mit elastischem Silikon erreicht, mit dem die Fugen verfüllt werden müssen.

Notwendige Vorarbeiten zum Verlegen von Fliesen auf Holzboden

Fliesen können nicht nur auf Spanholzplatten, Estrich und anderen Fliesen, sondern auch auf Holzdielen verlegt werden, wenn einige wichtige Aspekte beachtet werden. Die Dielen müssen über eine Biegesteifigkeit verfügen. Zugleich ist es unerlässlich, dass der Dielenboden keinerlei Schäden aufweist, bevor er mit Fliesen oder einem anderen Material belegt wird. Sind Sie sich nicht sicher, ob die Dielen mit Fliesen beklebt werden können, so ziehen Sie einen Handwerker zu Rate oder fragen Sie die Experten aus unserem Fliesen-Shop (Support-Hotline: +49 (0) 6207/ 922 582).

Kontrollieren Sie, ob die Dielen fest aufliegen. Ist dies nicht der Fall, müssen sie nachgeschraubt werden. Die Dielen müssen eine Stärke von mindestens 2 Zentimetern aufweisen, der Balkenabstand bei maximal 70 Zentimetern liegen. Zudem ist es notwendig, dass eine Dehnungsfuge vorhanden ist, welche verhindert, dass der Belag der Dielen unter Spannung gerät.

Haben Sie die Dielen nachgeschraubt, müssen diese gründlich gereinigt werden. Schleifen Sie einen etwa vorhandenen alten Anstrich ab und entfernen eventuelle lose Teile. Füllen Sie die Fugen zwischen den Dielen mit einem Acryl-Dichtstoff, bevor Sie das Holz mit einem Haftgrund bestreichen.

Tragen Sie nun einen Hochflex-Faser Bodenausgleich auf, den Sie beispielsweise in unserem Online-Shop bestellen können. Die Mindeststärke dieses Aufstrichs sollte bei 5 Millimetern liegen. Durch diese Stärke können Bewegungen aufgefangen werden, ohne dass es später zu Schäden an den verlegten Fliesen kommt. Danach sollte der Boden mindestens drei Tage trocknen.

Verlegen der Fliesen auf Holzdielen

Sind die notwendigen Vorarbeiten geleistet und ein ebener Bodenuntergrund geschaffen, empfehlen wir Ihnen, folgendermaßen zu verfahren:

  • Nach der mindestens dreitägigen Trocknungsphase können Sie die Fliesen wie gewohnt verlegen. Nutzen Sie dazu einen hochflexiblen Fliesenkleber.
  • Verfugen Sie mit einem flexiblen Fugenmörtel.
  • Im letzten Schritt versehen Sie die Anschlussfugen mit dauerelastischem Silikon-Dichtstoff. Dieser schmiegt sich unmittelbar an die Fliesen an, gibt aber bei Bedarf auch etwas nach und verhindert, dass die Fliesen oder Fugen Risse bekommen oder gar einen Bruch aufweisen.

So vermeiden Sie kostspielige Fehler – Profi-Tipps

Arbeiten Sie generell exakt und genau. Bereiten Sie den vorhandenen Boden und auch die Wände, welchegefliest werden sollen, genau vor und beseitigen Sie eventuelle Unebenheiten. Sind Sie sich nicht sicher, so ziehen Sie einen Fachmann zu Rate. Diesen können Sie auch mit dem Verlegen der Fliesen beauftragen, wenn Sie sich diese Arbeit selbst nicht zutrauen.

Quillt Kleber aus den Fugen heraus, so entfernen sie ihn dort sofort, beispielsweise unter Zuhilfenahme eines Schraubenziehers oder einer alten Zahnbürste. Sobald Sie den Fugenkleber aufbringen, reinigen Sie die Fliesen von diesem Material. Hierbei leistet beispielsweise ein großer nasser Schwamm, der immer wieder ausgespült wird, gute Dienste.

Sowohl Wandfliesen als auch Bodenfliesen müssen passgenau verlegt werden, ohne dass große Fugen entstehen. Zudem müssen Letztere gleichmäßig aussehen. Dies gewährleisten Sie beispielsweise durch das Einsetzen von Fugenkreuzen, die im Übrigen auch als Fliesenkreuze bezeichnet werden und nach der Trocknungsphase wieder herauszunehmen sind.

Wenn die Bodenfliesen verlegt wurden, lassen Sie den Kleber trocknen! Die vorgeschriebene Trocknungszeit ist zwingend einzuhalten. Erst danach können Sie den Fugenmörtel aufbringen. Wie lange dieser wiederum trocknen muss, ist ebenfalls den auf der Umverpackung vermerkten Herstellerangaben zu entnehmen. Dort erfahren Sie auch, wie der Mörtel und der Fugenklebstoff angerührt werden müssen.

Da Sie die renovierten Zimmer sehr lange nutzen werden, müssen Sie auf eine genaue Arbeit großen Wert legen. Ansonsten werden Sie sich in Zukunft ständig über vorhandene Fehler, beispielsweise ungewollte Muster oder gar Beschädigungen, ärgern. Beauftragen Sie deshalb im Zweifelsfall lieber einen Fliesenleger, wenn Sie sich selbst diese Arbeiten nicht zutrauen.

Andernfalls, nur Mut! Alle Produkte um Fliesen zu verlegen finden Sie bei uns im Online-Shop für Fliesen und Dichtstoffe!

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